Midea kommt hier in zwei Familien vor: Heißluftfritteusen und Multikocher.
Was uns beim Schreiben der Bewertungen aufgefallen ist
Der Druck, angegeben. Der CS6037W nennt 80 kPa — den höchsten
Betriebsdruck der vier Multikocher hier. Das ist die Zahl, die ein
Schnellkochtopf tatsächlich ist, denn sie verändert die Garzeiten, während ein
Programm namens „Schongaren“ ein Thermostat mit einem Etikett bleibt. Zwei der
vier Maschinen dieser Familie nennen sie gar nicht.
Ein Innentopf aus Edelstahl. Kein beschichteter Topf, der sich abnutzt,
sondern Stahl. Bei einem Verschleißteil, das lange vor dem Sockel aufgibt, ist
das der Unterschied zwischen einem Ersatzteil und einem neuen Gerät.
Die Warnung, die andere weglassen. Midea druckt in der eigenen
Produktbeschreibung eine echte Sicherheitsanweisung ab — nach flüssigen Speisen
nicht schnell abdampfen. Es ist selten, dass ein Hersteller einen Hinweis dieser
Art nach vorne stellt, statt ihn in der Anleitung zu vergraben. Wir geben ihn
wieder, wie er dasteht: Für Ihr Gerät gilt Ihre Anleitung.
Drei Angaben bei einer kleinen Fritteuse. Der MAF20P0BPK nennt 1 150 W,
einen Bereich von 80 bis 200 °C und eine 60-Minuten-Zeitschaltuhr — wo ein
Konkurrent zum vierfachen Preis weder Leistung noch Bereich angibt.
Wo das Zählen ins Rutschen kommt. Der Multikocher heißt 9-in-1 und sein
Datenblatt listet vierzehn Funktionen. Beides stammt von Midea, und beides steht
auf unserer Seite. Es ist eine kleinere Ungereimtheit als manche auf dieser
Seite, aber es ist eine.
Und was fehlt. Keine Leistungsangabe beim Multikocher und keine Außenmaße bei
beiden Produkten.